Motion testen: So ordnest du das Angebot richtig ein
Beim Individual-Test nutzt du Motion allein, beim Team-Test steht die Zusammenarbeit mit mehreren Personen im Mittelpunkt. Für beide Einstiege wählst du Pro AI oder Business AI. Entscheide dich dabei nach dem tatsächlichen Funktions- und Sitzbedarf, statt vorsorglich die größere Stufe zu nehmen.
Für die Einrichtung hinterlegst du Abrechnungsinformationen. Zur Kontoverifizierung kann ein Karten-Hold von 1 US-Dollar erscheinen, der nach einigen Tagen wieder freigegeben werden soll. Eine pauschale 30-Tage-Dauer und eine feststehende erste Abbuchung nach dem Test solltest du nicht voraussetzen.
Der Individual-Test eignet sich, wenn du zunächst deine eigene Planung und Aufgabenorganisation prüfen willst. Der Team-Test passt, wenn mehrere Personen gemeinsame Abläufe testen sollen. Beziehe dabei die benötigte Zahl der Sitze direkt in deine Entscheidung ein.
Pro AI oder Business AI: Welche Stufe passt zu deinem Arbeitsalltag?
Pro AI ist für Professionals und kleine Teams ausgelegt, die Aufgaben, Kalender, Meetings, Dokumente und KI-Funktionen in einer Arbeitsplattform bündeln wollen. Für persönliche Projekte oder überschaubare Arbeitsabläufe ist diese Stufe der naheliegende Einstieg.
Business AI ergänzt Pro AI um Team Capacity Planning, Advanced Dashboards & Reports, Timeline & Gantt Charts und Time Tracking. Dazu kommen Permissions & Access Control, Central Billing und Priority Support. Die Stufe passt zu Teams und Organisationen, die Auslastung, Fortschritt, Zeitaufwand, Zugriffsrechte und Abrechnung gemeinsam steuern müssen. Für reine Aufgaben- und Kalenderplanung bringen diese Erweiterungen dagegen wenig zusätzlichen Nutzen.
Auch die Credits gehören in die Kostenplanung: Business AI enthält mehr Credits pro Sitz und berechnet zusätzliche Credits günstiger als Pro AI. Ob sich der höhere Tarif dafür lohnt, hängt von deinem Verbrauch und davon ab, ob du die zusätzlichen Teamfunktionen brauchst.
Monatlich oder jährlich zahlen? So liest du die Preisangaben
Die Preise in der Vergleichstabelle gelten pro Sitz und Monat. Die Pricing-Seite nennt monatliche und jährliche Zahlung; bei jährlicher Zahlung bewirbt Motion eine Ersparnis von 33 Prozent gegenüber der monatlichen Abrechnung.
Die monatliche Zahlung ist die flexiblere Wahl, wenn du Motion zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum nutzen willst oder dein Bedarf noch offen ist. Die Jahreszahlung passt eher zu einem längerfristig geplanten Einsatz. Bei mehreren Personen wird die jeweilige Sitzgebühr für alle gebuchten Plätze berechnet, sodass ungenutzte Sitze die laufende Gesamtsumme erhöhen.
Die offizielle Pricing-Seite weist die Beträge in US-Dollar aus und markiert Pro AI sowie Business AI zugleich mit „This plan is not available“. Einen festen deutschen Endpreis einschließlich Steuern oder eine bestimmte erste reguläre Belastung nach dem Test solltest du daraus daher nicht ableiten.
Verlängerung und Kündigung: Was du vor dem Start klären musst
Motion bewirbt die Kündigung jederzeit und mit einem Klick. Für deinen Self-Service-Test oder dein Standardabo solltest du den Wirksamkeitszeitpunkt trotzdem aus den Bedingungen deines konkreten Abschlusses ableiten. Monatliche und jährliche Zahlung beschreiben zunächst das Abrechnungsintervall; daraus folgt keine einheitliche Kündigungsfrist und kein automatisch gesicherter Zugriff bis zum Ende einer laufenden Periode.
Bei Verträgen unter dem Master Subscription Agreement (MSA) stehen Erstlaufzeit und Verlängerungsbedingungen im jeweiligen Order Form. Mit Kündigung oder Ablauf endet das Nutzungsrecht sofort; der Zugriff auf die Motion-Dienste und die Kundendaten entfällt. Sichere benötigte Daten bei solchen Verträgen deshalb vor dem Vertragsende.
Diese Grenzen solltest du bei Motion einplanen
Private Workspaces und private Tasks sind für Teammitglieder nicht automatisch sichtbar. Persönliche Bereiche solltest du deshalb nicht als gemeinsame Teamablage einplanen.
Das Onboarding von Teammitgliedern wird über einen mobilen Browser nicht unterstützt. Für die Einrichtung eines Teams brauchst du daher einen anderen Zugangsweg.
Eine Aufgabe kann nur einer Person zugewiesen werden. Wenn mehrere Personen an derselben Aufgabe beteiligt sind, musst du Übergabe oder Abstimmung außerhalb dieser einzelnen Zuweisung organisieren.
Bei mehr als 50 Sitzen verweist Motion auf Support, Sales beziehungsweise Enterprise. Die regulären Sitzpreise solltest du für diese Teamgröße daher nicht einfach hochrechnen.